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Christoph Werner
Um ewig einst zu leben

Roman

Um 1815 zwei Männer, beide Maler - der eine in London, der andere in Dresden; der eine weltoffen, der andere düster melancholisch. Es sind J. M. William Turner und Caspar David Friedrich. Der Roman spielt mit der Verbindung beider.

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Edmund Husserl

Edmund Husserl

Florian Russi

Edmund Husserl, einer der bedeutendsten Philosophen des 20. Jahrhunderts, lebte und wirkte von 1886 bis 1901 in Halle. Er kam zunächst an die dortige Universität, um sich mit der Arbeit „Über den Begriff der Zahl" zu habilitieren. Anschließend war er 14 Jahre lang als Privatdozent tätig. In Husserls Hallesche Zeit fielen seine Heirat mit Malvine Steinschneider und die Abfassung seines Hauptwerks „Logische Untersuchungen" sowie des Werks „ Philosophie der Mathematik". Beide Arbeiten fanden in Fachkreisen hohe Beachtung und führten dazu, dass Husserl 1901 an die Uni Göttingen berufen wurde. Dort war er bis 1906 als außerordentlicher und danach bis 1916 als ordentlicher Professor tätig. Anschließend wurde er nach Freiburg (Breisgau) berufen, wo u. a. Edith Stein und Martin Heidegger seine Assistenten waren.

Großen Einfluss hatte Husserl auf den Mitte des 20. Jahrhunderts in Frankreich sehr einflussreichen Existenz-Philosophen Jean Paul Sartre sowie auf Martin Heidegger und Emmanuel Lavinas.

Die Halleschen Jahre waren für den aus einer in Mähren ansässigen jüdischen Familie stammenden Philosophen grundlegend für seine wissenschaftliche Laufbahn, die bis heute über Deutschland hinaus Wirkungen zeigt.

Über Edmund Husserl schreibt Florian Russi*):
„Großen Einfluss auf die Philosophie des 20. Jahrhunderts hatte der Begründer der Phänomenologie, Edmund Husserl (1859-1938). Der in Proßnitz (heute Slowakei) geborene Mathematiker und Philosoph leitete eine Abkehr von bisherigen, weitgehend vom Idealismus geprägten Wissenschaftstheorien ein. Während diese von festen Geisteserkenntnissen ausgingen, bemühte sich Husserl um eine größtmögliche Nähe zu den erkennbaren Phänomenen. Dies schloss auch deren kritische Betrachtung und Erörterung ein."

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*) Florian Russi, „Worauf wir stolz sein können", Bertuch Verlag, Weimar, 2006

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